Weniger Frucht, weniger Zucker

Deshalb verzichten wir auf viel Fruchtzucker

Glücklicherweise findet man in Deutschland kaum Babynahrung, welcher Zucker zugesetzt ist. Dafür jedoch beinhalten viele Produkte für Babys einen hohen Anteil an natürlich-vorkommenden Zucker, sog. Fruchtzucker oder Fruktose. So enthalten diese Produkte leider genauso viel oder sogar mehr Zucker als ein Glas Limonade.

 → Wir haben den Zuckergehalt verschiedene Produkte in unserem „What parents think“ – Bereich für euch verglichen 

Leider hat Fruktose oftmals genauso negative, teils noch schlimmere Auswirkungen wie andere Zuckervarianten. Daher empfehlen Wissenschaftler und Experten sowie die WHO (World Health Organization) allen Eltern, ihren Kindern solche Produkte nicht (regelmäßig) anzubieten. Denn leider wird auch hierbei den Kleinen viel Zucker gegeben, auch wenn er „nur“ in Form von Fruchtzucker erscheint. 

Die World Health Organization beschreibt es so: „Obwohl Lebensmittel, die von Natur aus Zucker enthalten, wie z.B. Obst und Gemüse, für die Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern geeignet sind, gibt der sehr hohe Zuckergehalt in kommerziellen Produkten Anlass zur Sorge und ist ein Problem, das angegangen werden muss.“(Übersetzt aus dem Englischen)

 → Hier kannst du mehr erfahren über den Einfluss von Fruchtzucker auf Kinder

 

Sind Früchte etwa nicht gesund?

Doch, sind sie definitiv. Früchte sind eine ausgezeichnete Quelle für Vitamine, Antioxidantien, Ballaststoffe und Mineralien. Da sie auch ganz wunderbar schmecken, sind sie eine tolle und natürliche Zwischenmahlzeit – Denn mal ehrlich, wer beißt an einem warmen Sommertag nicht gerne in einen saftigen, frischen Pfirsich?

 Jedoch verhält es sich dabei wie so oft mit den guten Dingen im Leben: Wir glauben daran, dass Früchte nur in moderaten Mengen von den Kleinsten konsumiert werden sollten; besonders wenn sie nicht als Ganzes gegessen werden.

Ein gutes Bespiel dafür gibt ein Glas Orangensaft: Denn für ein Glas Saft werden mindestens 3 ganze Orangen benötigt! Das Einzige, das von den 3 Orangen übrig bleibt, ist Zucker und Wasser. Alle guten Bestandteile und ihre natürlichen Vorteile, wie die vielen Ballaststoffe, die eine gesunde Verdauung fördern, gehen leider verloren. 

Aus diesem Grund verzichten wir bewusst auf Konzentrate und Säfte. Sie geben all die wunderbaren und wichtigen Vorteile von Früchten nicht nur nicht weiter. Durch diese wird nämlich nur der Zuckergehalt erhöht und die wertvollen Inhaltsstoffe gehen verloren.

Kurz und knapp bedeutet das: Früchte enthalten natürlichen Zucker - diesen Umstand sollte man als Eltern im Hinterkopf bewahren.

 

Wieso ist Zucker eigentlich schlecht?

 Wir alle wissen, dass (zu viel) Zucker ungesund ist. Und das stimmt tatsächlich. Ein hoher Zuckerkonsum als Kind kann zu vielerlei Krankheiten im späteren Leben führen - von Fettleibigkeit bis hin zu Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Viele Studien zeigen, dass das was Kinder von Anfang an essen, auch im späteren Leben gern gegessen wird (mehr dazu unter Gemüse lieben lernen).

Dies gilt leider auch für den Verzehr Zucker in jeglicher Form. Denn das frühe und häufige Angebot von süßem Essen, wie beispielsweise Fruchtmus oder Saft, kann dazu führen, dass die Kinder ein starkes Verlangen nach „süßen Sachen“ entwickeln.

 Tatsächlich ist sogar erwiesen, dass die Ernährung von Kindern im Allgemeinen zu süß ist. Sie lernen damit nicht auch andere Geschmacksrichtungen, wie beispielsweise sauer oder bitter, kennen. Das wiederum hat zur Folge, dass sie später im Leben bestimmte Nahrungsmittel, wie gesundes Gemüse, nicht gerne essen und bewusst darauf verzichten.

→ Mehr dazu findest du in unter „Die ersten 1.000 Tage“ 

Wir sind davon überzeugt, dass Obst eine wichtige Rolle für die Ernährung der Kinder spielt. -  Jedoch in Maßen und nicht in Massen. 

 

Unser Ansatz

Wir möchten die Kleinen mit auf eine Geschmacksreise nehmen, die sie dabei unterstützt, Gemüse und all seine natürlichen und gesunden Facetten von Beginn an kennen und lieben zu lernen. Um so zu einer gesunden und bewussten Entwicklung beizutragen.

 Wusstest du, dass Babys mehr als 10.000 Geschmacksknospen haben? Das ist doppelt so viel wie wir Erwachsene besitzen! Als Eltern ist es an uns, diese anzuregen und bewusst auszubilden.

Unsere Produkte greifen genau das auf: durch unsere natürlichen und ausgewogenen Rezepturen möchten wir die vielen Geschmacksknospen herausfordern und trainieren. Das ist auch der Grund warum wir einen kleinen Anteil Frucht beifügen – unsere Rezepturen sind so gestaltet, dass wir durch die Zugabe von ein wenig Obst auf jegliche Konzentrate, Säfte, Ascorbinsäure oder Vitamin C-Zusatz verzichten können. (und dabei den deutschen, WHO- und EU-Ernährungsregularien entsprechen.) 

Genau das ist der Weg, um den Kleinsten zu zeigen, dass nicht alles Leckere voller Zucker sein muss, denn:

 Dein Baby is(s)t süß genug!